Ich bin schizophren und es geht mir allen gut
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- Amazon-Verkaufsrang: #35477 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2009-02-14
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Taschenbuch
- 222 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
kulturnews.de
Und am Ende bin da noch ich, 25 Jahre alt, irgendwie eine Art Autor, und ich schaue mir dieses Menschenpuzzle in mir an und frage mich, wer die eigentlich alle reingelassen hat. Das fragt man sich bei Bernemanns neuem Werk auch. Wer hat die Aneinanderreihung von schwachen Texten dort reingelassen. Bernemann schwankt zwischen guten, unterhaltsamen Passagen und komplett sinnlosen Kapiteln. Dazu wird das Buch durch Fotos und persönliche Gedichte in die Länge gezogen, die sich größtenteils als Gedankenmüll in gereimter Form entpuppen. aber es gibt eben auch Lichtblicke: In "Der Campingstuhl" fahren zwei Mädchen das erste Mal elternlos auf ein Festival und erleben dort genau das, wovor ihre Mütter sie gewarnt haben. In solchen Momenten zeigt sich die literarische Fähigkeit des 34-Jährigen. Schade nur, dass die es nicht durchs ganze Buch schafft. (mir)
Kurzbeschreibung
«Neulich auf dem Friedhof: Ein Grabstein, auf dem stand: Neulich im Spiegel: Ich ist jemand anderes. Irgendjemand. Weit weg. Neulich in diesem Bett: Ich wache auf und ich liebe dich!» Dirk kommt diesmal nicht allein, er hat sich mitgebracht. Er hält sich eine Halogenlampe in den Mund und man erkennt, wie es in ihm aussieht. Töne, Texte, Bilder, Reiseberichte, Poesie und der Wahnsinn des allmächtigen Alltags. Bernemann bringt uns zum Lachen mit Dingen, die wir hassen, und er bringt uns zum Weinen mit einfühlsamen Alltagsbetrachtungen. Dirk Bernemanns bis dato persönlichstes und vielseitigstes Buch. Mit einem Vorwort von Mille Petrozza (Kreator).
Kundenrezensionen
Manchmal wie Geburtstag
Zugegeben, es ist ein schlechtes Buch, aber ich mag es trotzdem irgendwie. Manchmal. Manchmal ist es langweilig, manchmal ist es sehr langweilig, aber manchmal ist es auch wie Geburtstag, weil Bernemann einem hin und wieder wirklich sehr schöne, schön-verrückte, lebensbereichernde Formulierungen und Gedankenfetzen schenkt. Während man bei einer Geschichte das sichere Gefühl hat, dass er es irgendwie vermeidet nachzudenken und kreativ zu sein, klatscht man bei der nächsten in die Hände und ruft: "Sehr schön, sehr schön!" durch den Raum. So ging es zumindest mir.
Potpurri an Erzählungen
Es ist kein Roman. Es sind keine Kurzgeschichten. Es ist irgendwie alles und irgendwie auch nichts von alledem. In seinem vierten Buch bietet der ehemalige Musiker, Autor und Szene-Kolumnist Dirk Bernemann eine bunte Mischung an Textformen und Themen. Ein Potpourri von Live-Texten, Gedichten, persönlichen Offenbahrungen und allgemeinen Alltagsbeobachtungen, die von der jüngeren Generation sicher nachvollzogen werden können, bei der Altersgruppe 30+ aber zu dem ein oder anderen Stirnrunzeln führen dürften. Seine Sprache ist rasant und temporeich. Er formuliert auf den Punkt, gerade so, als ob die Sprache aus ihm heraus sprudeln würde. Seine Poetry Slam-Einflüsse sind deutlich erkennbar. So krude manche Erzählung auf den ersten Blick auch erscheinen mag: Es sind doch immer Gedanken, die dem Leser in kichrigen Momenten auch schon durch den Kopf gegangen sind. Nicht immer einfach zu lesen, aber lesenswert.
Die Luft ist draussen...
... waren seine 2 ersten Bücher noch erfrischend makaber und unterhaltsam sowie auch Satt , sauber , sicher noch zu unterhalten wusste, handelt es sich um das neue Buch m.E. um eine lieblos zusammengestellte Ansammlung von Texten und wohl alten Gedichten.
Dazu wird das Buch durch Bilder unnötig gestreckt.
Die eine oder andere Geschichte vermag zwar noch zu überzeugen ,aber das "Gesamtwerk" ist enttäuschend.
Dazu kommt noch ein gravierender Fehler bei dem Titel und der gleichnamigen Geschichte des Buches.
Schizophrenie hat mit einer Persönlichkeitsspaltung nichts zu tun ,auch wenn dieser Irrtum weit verbreitet ist, dürfte so ein Fehler nicht passieren. Ein weiteres Indiz das hier nur schnell Kohle gemacht werden wollte!?
Für mich war es wohl das letzte Buch von Hr. Bernemann.





