Hummeldumm. Das Roman
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Produktbeschreibung
Das Roman, ne
Erscheinungsjahr: 2010
10. Aufl.
Gewicht: 448 gr / Abmessung: 21,5 cm
Von Jaud, Tommy
"Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird."
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur "irgendwas" buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses "irgendwas" ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
"Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit."
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #428 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2010-02-23
- Einband: Broschiert
- 320 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
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Zwei Wochen Namibia – das klingt doch eigentlich nach Traumurlaub in wilder Natur, nach Abenteuer und Freiheit. Doch bei Tommy Jaud wird aus dem Traum, wie kann es anders sein, schnell ein Alptraum und für Matze Klein beginnen am Flughafen von Windhoek „die zwei schlimmsten Wochen meines Lebens.“ Matze wird mit Freundin Sina in einem Kleinbus voller Bekloppter durch Namibia gekarrt – „neun Idioten in alberner Wanderkleidung“ angeführt von ihrem namibischen Tourguide Bahee. Als Matzes Fluchtversuch an der letzten Tankstelle vor der Namibwüste misslingt, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Auf seiner Jagd nach Adaptern, Handynetz und Internetzugang taumelt Matze von einer Blamage in die andere und strapaziert seine Beziehung zu Sina bis zum Brechen.
Hummeldumm ist nach Vollidiot (2004), Resturlaub (2006) und Millionär (2007) bereits der vierte Roman von Comedy-Star Tommy Jaud, der die Torturen einer Busrundreise durch Namibia am eigenen Leib erlebt hat. Voller Sprachwitz und Situationskomik skizziert Jaud die neun Trottel der Reisegruppe (zwei Österreicher, ein Franke und Ossi dürfen natürlich nicht fehlen) – allesamt Exemplare der Kategorie „hummeldumm“. Jaud weiß, wie man Pointen setzt, mit Klischees spielt und den Leser bei Laune hält. Dabei trifft er sicherlich nicht jedermanns Humor. Wer aber über die Vorgänger lachen konnte, der wird auch hier gut bedient. Spaßige Lektüre für den kleinen Hunger zwischendurch, extrem unterhaltsam und schnell konsumierbar. -- Alexandra Plath
Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"
Hummeldumm ist der vierte Roman von Tommy Jaud und erneut ein ironisch-komischer Blick auf unsere Mitmenschen bzw. die Spezies Mensch im Allgemeinen. Diesmal führt uns der Autor nach Namibia. Dort treten Matze und seine Freundin Sina in einem Kleinbus voller „Idioten in Wanderkleidung“ ihren Urlaub an. Die Reise hatte Sina gebucht, und Matze ist nicht gerade begeistert, mit dieser Reisetruppe zwei Wochen lang durch die Wüste zu fahren und die wilde Natur zu erleben. Auf seiner Suche nach Handynetzen, passenden Adaptern und einem Internetzugang ist er mit den vielen Eigenarten seiner Mitreisenden und natürlich den Streitereien seiner Liebsten konfrontiert.
Erstmals liest der Autor selbst ein Buch aus seiner Feder. Seine drei Werke zuvor hatte der Schauspieler Christoph Maria Herbst interpretiert. Tommy Jaud charakterisiert ebenfalls wie Herbst die Figuren durch amüsante Variationen seiner Stimme. Dadurch werden Eigenart, Herkunft und Laune der einzelnen Romanfiguren für den Zuhörer noch deutlicher und besser vorstellbar. Ab und an ist dies aber etwas überzeichnet und nicht ganz so gut gelungen. Die Handlung selbst ist seicht und lebt einmal mehr von den beschriebenen Charakteren, die sicher dem einen oder anderen Hörer schon in ähnlicher Form im Urlaub begegnet sind. Jaud-Fans werden ebenfalls bekannte Figuren aus seinen vorherigen Romanen wiedererkennen. Doch ist Hummeldumm kein Fortsetzungsroman zu Millionär oder Resturlaub.
Insgesamt ist das Hörbuch kurzweilig, unterhaltsam und lässt den Zuhörer mehr als einmal schmunzeln. Es kommt allerdings nicht ganz an seine Vorgänger heran. --Juliane Sesse und Björn Akstinat / IMH
Kurzbeschreibung
»Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.«
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses »irgendwas« ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
»Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.«

